RPM für 0.25" Aluminium — Schnittgeschwindigkeit

Bei der Bearbeitung von Aluminium mit einem Werkzeugdurchmesser von 0.25 Zoll liegt die empfohlene Spindeldrehzahl bei 9167–15279 U/min, basierend auf einer Schnittgeschwindigkeit von 600–1000 SFM für Hartmetallwerkzeuge. Die richtige Drehzahl sorgt für optimale Standzeit und Oberflächenqualität.

Empfohlene Schnittparameter

MaterialAluminium
Werkzeugdurchmesser0.25"
Empfohlener SFM-Bereich600–1000 SFM
Empfohlener Drehzahlbereich9167–15279 RPM

Warum diese Parameter wichtig sind

Beim Bearbeiten von Aluminium führt ein Unterschreiten der minimalen SFM zu Aufbauschneiden (BUE) und schlechter Oberflächengüte; ein Überschreiten der maximalen SFM beschleunigt den Werkzeugverschleiß und birgt das Risiko thermischer Schäden am Werkstück. Das Einhalten des 600–1000 SFM-Bereichs für ein 0.25-Zoll-Werkzeug balanciert Produktivität und Standzeit.

Materialvergleich — 0.25" Durchmesser

MaterialDrehzahl (min)Drehzahl (max)
Aluminium (aktuell)916715279
Baustahl22923820
Gehärteter Stahl10701833
Edelstahl15282750
Titan12222445
Gusseisen30566112
Messing45847639
Kunststoff611212223

Bearbeitungshinweise für diese Kombination

Aluminium wird am besten mit 2-schneidigen Hartmetall-Schaftfräsern bei einem Spanvorschub von 0,13–0,30 mm/Zahn zerspant — weiche Legierungen wie 6061 bevorzugen den oberen Bereich, gehärtetes 7075 den unteren. Auf Kühlmitteleinsatz beim Fräsen verzichten und stattdessen kontinuierlichen Druckluftstrom verwenden; eingeschlossene Späne und Schmiermittelfilm verschweißen mit den Schneiden und ruinieren die Oberfläche innerhalb weniger Durchläufe. Ein 3-schneidiger Aluminium-Schaftfräser mit polierten Nuten und Nullgrad-Helixübergang ist die richtige Wahl für die Schlichtbearbeitung. Aufbauschneide beobachten, wenn SFM unter 120 m/min fällt — durch Erhöhung der Drehzahl beseitigen, nicht durch Kühlmittelzugabe.

Kleinwerkzeuge (unter 12 mm) stehen und fallen mit dem Rundlauf. Bereits 0,05 mm Gesamtindikatorrundlauf in einem Schaftfräserhalter verdoppelt die Last auf der jeweils eingreifenden Schneide und halbiert die Standzeit. Für Serienarbeit von ER-Spannzangenfutter auf Schrumpffutter oder Hydrodehnspannfutter umsteigen. Spanvorschub fällt auf 0,025–0,05 mm/Zahn bei diesen Größen, daher sind Vorschubwerte bescheiden und die Spindel muss schnell drehen. Beim Herstellen von Bohrungen ist Helikalinterpolation sanfter als direktes Eintauchen — Tauchen konzentriert die Last auf den Schneidenmittelpunkt, wo der Spanraum minimal ist.

Bearbeitungstipps

Verwenden Sie scharfe, beschichtete Hartmetallwerkzeuge, die für Aluminium ausgelegt sind. Wählen Sie die geeignete Kühlstrategie: Emulsionskühlmittel für Stahl und Edelstahl, Druckluft oder MQL für Aluminium zur Vermeidung von Spanrückschneiden. Überprüfen Sie vor der Serienfertigung den Spindellauf (< 0,005 mm). Reduzieren Sie den Vorschub je Zahn beim ersten Schnitt auf Warmwalzzunder um 20–30 %.

Verwandte Varianten

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